Abstehende Ohren entstehen durch eine Fehlbildung der Ohrmuscheln

Fachwissen der plastischen Chirurgie: Ohrenkorrektur

Abstehende Ohren sind in unserer Gesellschaft ein Merkmal, das häufig als störend und unästhetisch empfunden wird. Außerdem können sie zu psychischen Störungen in Form von Minderwertigkeits- sowie Schamgefühlen führen. Dabei handelt es sich um eine geringgradige Fehlbildung der Ohrmuscheln, die in der Regel genetisch bedingt ist. Der Knorpel kann durch einen operativen Eingriff neu geformt werden, um die Ohren anzulegen. Eine derartige Ohrenkorrektur nennt sich Otopexie und ist bereits bei Kindern bedenkenlos möglich.

Medizinisch ist von abstehenden Ohren die Rede, wenn diese zwei Zentimeter vom Kopf abstehen beziehungsweise einen Abstandswinkel von 30 Grad und mehr aufweisen. Weder das Hörvermögen noch der Gleichgewichtssinn werden dadurch beeinträchtigt.

Bei dem Eingriff werden ein oder mehrere kleine Hautschnitte an der Rückseite des Ohres vorgenommen. Auch von der Vorderseite kann ein Zugang geöffnet werden, je nach individueller Situation, damit das bestmögliche Ergebnis erzielt werden kann. Auf diese Weise wird das Ohr freigelegt und neu geformt. Die dabei entstehende Narbe ist klein und unauffällig. Die Risiken einer Ohrenkorrektur sind gering, eine Schwellung sowie Blutergüsse treten im normalen Umfang, wie nach jedem operativen Eingriff, auf.

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