Kinnaufbau bei einem fliehenden Kinn

Fachwissen der plastischen Chirurgie: Kinnaufbau

Der Kinnaufbau beschreibt verschiedene ästhetische Verfahren, bei dem ein sogenanntes fliehendes Kinn aufgebaut wird. Durch die Kinnvergrößerung erhält automatisch auch die Nase eine neue, verkleinerte Erscheinung, sodass mithilfe eines Kinnaufbaus ein harmonisches Gesichtsprofil erzielt werden kann. Je nach Umfang der Kinnvergrößerung kommen verschiedene Methoden der ästhetischen Chirurgie in Betracht.

Um das Volumen eines kleinen Kinns zu vergrößern, hat sich die Injektion von Hyaluronsäure, Radiesse®  oder Eigenfett bestens bewährt. Ein weiteres Verfahren des Kinnaufbaus ist das präzise Setzen von Implantaten unter Vollnarkose oder in Sedierung. Diese bestehen aus sicheren und hochwertigen Materialien, wie beispielsweise Silikon, und werden durch eine vorausgehende Messung des Gesichts exakt platziert. Basierend auf diesen Daten bestimmt der plastische Chirurg zudem die ideale Schnittführung. Um sichtbare Spuren zu vermeiden, wird, wenn möglich, der Zugang über die Schleimhaut des Mundinnenraums gewählt. Alternativ kann ein Schnitt unterhalb des Kinns erfolgen.

Sollte ein Implantat für den Kinnaufbau nicht geeignet sein, bietet sich die knöcherne Vorschubplastik an. Bei diesem chirurgischen Eingriff werden die Knochen nach vorne gelagert und fixiert.

Facebook
Kontakt