Dämmerschlaf als Alternative zur klassischen Narkose

Fachwissen der plastischen Chirurgie: Dämmerschlaf

Bei einem Dämmerschlaf handelt es sich um eine Analgosedierung, die den Patienten in einen schmerzfreien Zustand versetzt. Mittels einer Sedierung, die zur Beruhigung verabreicht wird, und einer Analgesie, um das Schmerzempfinden auszuschalten, wird der Dämmerschlaf herbeigeführt. Der Unterschied zu einer Narkose besteht darin, dass der Patient weiterhin selbstständig atmen kann. Je nachdem, wie stark die Wirkstoffe dosiert sind, bleibt der Patient während der Behandlung ansprechbar. So ist es ihm möglich immer noch auf Fragen zu reagieren, aufgrund der beruhigenden Wirkung gerät er allerdings nicht in eine Stresssituation.

Der Dämmerschlaf wird bei minimal-invasiven Eingriffen angewandt, bei denen eine Vollnarkose nicht zwingend notwendig ist. Zusätzlich stellt die Analgosedierung eine ausgezeichnete Methode für Angstpatienten dar, um diesen die Behandlung zu erleichtern. Aufgrund der Kombination von Sedierung und Analgesie verläuft die Behandlung für den Patienten entspannt und ohne Schmerzen. In einem eingehenden Anamnesegespräch werden die Wirkstoffe sowie Dosis erörtert und der behandelnde Arzt klärt detailliert über den Dämmerschlaf auf.

Facebook
Kontakt